Ende März ist die TBW-Trophy wieder zu neuem Leben erwacht. Die Paare freuten sich euphorisch, wieder tanzen zu können. Selbst die Ausgeschiedenen zeigten keinerlei Enttäuschungsminen, wie sie sonst zur Schau gestellt werden, wenn die Hoffnung auf einen Finalplatz nicht erfüllt wurde.

Am Samstag und Sonntag hatten die Paare der HGR und HGR-II zwei Startmöglichkeiten. Für die HGR-II zusätzlich das Angebot, die Startberechtigung in der Hauptgruppe wahrzunehmen. In allen Klassen ansprechende Felder, nur einmal musste ein Turnier kombiniert ausgetragen werden.

Höhepunkt für mich zum Werten war die HGR-A(Latein), gut anzusehen und vor allem tatsächliches Paartanzen. Die Siegerdame habe ich befragt, wie lange sie gebraucht hat, ihre Haare in sechs schmale Zöpfe zu flechten und auslaufend in einem gemeinsames Haarende zu befestigen. Die Antwort: „Drei Stunden“. Da blieb mir ohne Worte der Mund offenstehen. Im Übrigen: mit ihrem Partner hat sie das erste A-Turnier bestritten und gleich gewonnen, Glückwunsch!

Der Zeitplan schien manchmal aus dem Ruder zu laufen. Wir kennen das ja: Welcher Drucker ist schon vom starken Papier der Urkunden begeistert. Zum Ende hin war jedoch immer alles bestens im Lot.

Das Turnier gab die Gelegenheit her, dass ein junger Tänzer des TSC Astoria sein erstes Turnier leitete. Die Aufregung war nicht zu übersehen. Ich empfahl ihm, ruhig durchzuatmen. Hat er dann auch gemacht. Zum Ende hin fand er zu seiner Souveränität zurück, die er selbst später am Nachmittag tanzend, unter Beweis stellte.

Die Trophy gab auch Gelegenheit und einen passenden Rahmen für öffentliche Ehrungen. So wurde Ralf Ball, der Trophy-Manager, vom Präsidenten des Badischen Sportbundes Nord mit der Goldenen Ehrennadel gewürdigt. Die wievielte Trophy er bisher betreut hat, kann ich nicht sagen.

Die TBW-Trophy-Serie wird im Juni und Juli fortgesetzt. Zum Abschluss der Serie gibt es dann nach einem komplexen Ausrechnungsmodus (verantwortlich Ralf Ball) Urkunden und Medaillen für die jeweiligen Gesamtsieger der Klassen.

Wir zwei sächsischen Wertungsrichter wurden freundlich im Team integriert. Schließlich steht für Baden-Württemberg der Slogan: „Wir können alles, außer Hochdeutsch“. Das hätte auch sehr gut zum Freistaat Sachsen gepasst. Der Spruch wurde aber von Sachsens Regierung, als er früher zur Wahl stand, nicht angenommen. Schade! Im Ranking der Bundesländer steht er nämlich auf dem ersten Platz.

Michael und Renate Hölschke

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